eurotours 2016/Fb: „Nie mehr wieder!“ PARNDORF 2016. – Europas Grenzen/Grenzen Europas… Recherchereise Ungarn

Michaela Greil / Kooperationsredaktion der Kirchenzeitungen von Linz, Eisenstadt, Innsbruck und Feldkirch / Ungarn #eurotours_eu
 
„Nie mehr wieder!“ PARNDORF 2016. Während in Österreich über eine Asyl-Notverordnung diskutiert wird, sind die Schlepperrouten über den Balkan immer noch aktiv. Auf dem Weg nach Ungarn liegt jenes Autobahnteilstück der A4 nahe der burgenländischen Gemeinde Parndorf, an dem sich am 26. August 2015 eine Tragödie ereignete. 71 Menschen auf der Flucht erstickten in einem Kühl-LKW. Tiefe Betroffenheit wurde damals quer durch Österreich spürbar.
 
Die Erinnerung an diese Geschichte wurde gestern wieder wach. Noch vor einem Jahr wusste niemand, dass ich heute selbst auf diesem Weg – in umgekehrter Richtung – unterwegs sein würde. Nach außen hin wirkt alles sehr gewöhnlich. Doch ich weiß, dass sich immer noch jeden Tag viele Menschen einem Schlepper anvertrauen, um vor Krieg und Elend zu flüchten. Oft scheint es ihr letzter Ausweg zu sein, aus Mangel an Alternativen, wie z. B. humanitäre Korridore.
 
Der Anblick eines jeden einzelnen auf dem Pannenstreifen stehenden LKWs, jeder geschlossene Container mit der Aufschrift „Polizei“ und die immer wieder zu lesenden Buchstaben „Parndorf“ lösen auch heute noch ein beklemmendes Gefühl in mir aus, verbreiten Gänsehaut, jagen mir kühle Schauer über den Rücken.
Was wurde aus dem „Nie mehr wieder eine Tragödie wie bei Parndorf“ aus dem Jahr 2015?
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