Fb: „Kirche FACE to FACE“ Teil 5 – Ökumeneexpertin Mag.a Helga Schwarzinger erzählt… – Lange Nacht der Kirchen

Posting on: www.facebook.com/langenachtderkirchen / Samstag, 18. April 2015

LINZER Update: „Kirche FACE to FACE“ Teil 5 – Mag.a Helga Schwarzinger

Mehr als 10 Jahre ÖKUMENE in OÖ: „Jahrzehnte währende Kontakte haben aus einst Fremden Verbündete werden lassen.“


Als Leiterin des diözesanen Referats für Ökumene und Weltreligionen liegen die Schwerpunkte von Mag.a Helga Schwarzinger in der Zusammenarbeit mit verschiedenen katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen; im Dialog mit anderen Weltreligionen und im Leiten einer Infostelle.
„Schon von klein auf war ich mitten unter Menschen  unterschiedlicher Konfessionen, Herkunft und religiöser Überzeugung. Das fasziniert mich heute noch. Hier fühle ich mich wohl.“, sagt Schwarzinger.

© 2006 Helga Schwarzinger/Privat

Mag.a Helga Schwarzinger ist Leiterin des diözesanen Referats für Ökumene und Weltreligionen; Foto: © 2006 Helga Schwarzinger/Privat

Wichtig ist ihr dabei „andere zu respektieren, auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Zuhören, Schauen, Schmecken, Reden, Spüren, d.h. Lebensräume anderer entdecken, um sie besser verstehen zu können und jene uns. Bereit sein, voneinander zu lernen“. Besonders gerne zieht Schwarzinger in ihrer Arbeit Kreise: „d. h. Kontakte halten mit möglichst vielen Ansprechpersonen, um sie wieder mit anderen bekannt zu machen, und damit wieder neue Ebenen des Gesprächs und der Zusammenarbeit zu gewinnen“.

Was die ÖKUMENE IN OÖ im Allgemeinen und die einzelnen, an der Lange Nacht der Kirchen TEILNEHMENDEN KIRCHEN im Speziellen besonders macht? – Bezogen auf Kirchenräume/das Gebäude/die Gemeinschaft. besonders macht?
„Ökumene – die Verbundenheit und Zusammenarbeit unterschiedlicher christlicher Konfessionen – war in den vergangenen zehn Jahren ‚Lange Nacht der Kirchen‘ eine Selbstverständlichkeit. Der Austausch über Glaubensinhalte, die Gestaltung gemeinsamer Feiern und Begegnungen, Jahrzehnte währende Kontakte haben aus einst Fremden Verbündete werden lassen.

Sie haben Gräben zwischen den Kirchen aufgefüllt, Brücken gespannt für den Gang hinüber und herüber, haben Steine, die in den Weg gelegt wurden, aufgehoben oder zum Bauen verwendet.

Die Sehnsucht nach der vollen Einheit der Kirchen lebt und entfaltet sich. In Linz eröffnen neun verschiedene Kirchen die Lange Nacht mit einer gemeinsamen Vesper im Mariendom. Eine große Anzahl von Orten in Oberösterreich laden in ihren Programmen zu ökumenischen Begegnungen.“

PERSÖNLICH NACHGEFRAGT:
GLAUBE bedeutet für mich…
„Beheimatung in Gott, Selbst- und Nächstenliebe.“
KIRCHE bedeutet für mich…
„Die sichtbare, hörbare, erfahrbare Gemeinschaft von Glaubenden mit- und füreinander.“
ÖKUMENE bedeutet für mich…
„Als Kirchen gemeinsam einen langen und steinigen Weg weiter zu gehen mit dem Ziel der Einheit aller Christen vor Augen, wobei die Einheit in der Vielfalt verborgen liegt.“

LANGE NACHT DER KIRCHEN kurz beschrieben:
„Bezauberndes. Ohrenschmäuse. Offene Türen.“

Foto: © 2006 Helga Schwarzinger/Privat

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